Aktuelles

Wir dürfen uns heute erinnern...

an den 16. März 2011, unsere Gründungsversammlung vor 10 Jahren, in der Bürgerhalle Tailfingen. Weit über 150 Interessierte kamen und erklärten sich bereit Anteile zu erwerben. 31 Gründungsmitglieder unterschrieben die Dorfladen-Satzung. Bis zum Jahresende 2011 konnten wir 265 Mitglieder werben, die 529 Anteile im Wert von 52.900 Euro zeichneten und hatten damit unser Mindestziel für die Realisierung: 200 Mitglieder und 500 Anteile, noch übertroffen. Ehrenamtliche Helfer investierten weit mehr als 1000 Stunden Arbeit in den Umbau der Flaschnerei, was der Landrat mit dem Ehrenamtspreis würdigte. Ein Jahr später, am 31. März 2012 konnte der Laden feierlich eröffnet werden. 

Wir bedanken uns heute recht herzlich für Ihre ehrenamtliche Mithilfe, Ihr Vertrauen und Ihre stetigen Einkäufe. Weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind immer herzlich willkommen.

03.03.2021 "Der Bürgermeister sorgt für Unverständnis" - Gäubote

Gäubote-Artikel vom 03.03.2021 "Der Bürgermeister sorgt für Unverständnis"

03.12.2020 Jahresabschluss 2019

Liebe Mitglieder !

Bedingt durch Corona-Maßnahmen und die Mitgliederstruktur kann der Jahresabschluss 2019 nicht durch die Generalversammlung, sondern muss durch den Aufsichtsrat festgestellt werden.

Die Präsentation des Jahresabschlusses 2019 erfolgte deshalb im Aufsichtsrat am 30.11.2020. Erfreulicherweise ergibt sich zum 31.12.2019 ein Jahresüberschuss von 5.484,40 €, bei annähernd gleichen Fixkosten wie 2018.

Wie von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, wird in der nächsten Generalversammlung vorgeschlagen, keine Rückvergütung oder Dividende auszubezahlen. Der Bilanzgewinn wird zur Aufstockung des Eigenkapitals verwendet.

Der Jahresabschluss 2019 wird zur Hinterlegung beim Bundesanzeiger eingereicht.

Im Dorfladen kann die Bilanz 2019 während der Öffnungszeiten eingesehen werden, ebenso auf unserer Homepage www.dorfladen-tailfingen.de unter Aktuelles. 

Das Dorfladen-Team, der Vorstand und Aufsichtsrat mit dem Vorsitzenden Werner Hoß bedanken sich recht herzlich für Ihre zahlreichen Einkäufe und die ehrenamtliche Mithilfe. Halten Sie uns bitte die Treue, empfehlen und unterstützen Sie uns weiterhin. Aber bleiben Sie vor allem Gesund! 

Wir wünschen Ihnen eine frohe Advents- und Weihnachtszeit sowie ein gesegnetes Neues Jahr!

Jahresabschluss 2019 (*.pdf)

11.08.2020 Vom Lockdown an war hier die Hölle los - Gäubote

Vom Lockdown an war hier die Hölle los

Der Umsatz war gerade genug, um sich über Wasser zu halten. Dann kam Corona und plötzlich stieg der Andrang auf den Tailfinger Dorfladen. Die Betreiber hoffen nun, dass das in der Krise entdeckte Bewusstsein für die Nahversorgung noch lange anhält. Allerdings steht der Dorfladen bereits vor einer neuen Herausforderung. Denn der Discounter Norma hat eine Auge auf Tailfingen als Filialstandort geworfen.

Den großen Andrang kurz nach seiner Gründung im Jahre 2012 hat der Tailfinger Dorfladen viele Jahre nicht mehr gesehen. Der kleine, genossenschaftliche Supermarkt, der sich in der Ortsmitte der kleinsten Gäufeldener Teilgemeinde befindet und an dem mehr als 50 Prozent der Einwohner Anteilseigner sind, hielt sich jahrelang „gerade über der Wirtschaftlichkeit“, wie es der Aufsichtsratsvorsitzende Werner Hoß formuliert. Das heißt: Um die als Ziel gesetzten 20000 Euro Umsatz machte der Laden in seiner Kasse monatlich – mal waren es etwas mehr, mal etwas weniger.

Mit der Corona-Krise hat sich das jedoch prompt geändert. Ein Blick auf das an der Eingangstür des Ladens hängende Säulendiagramm, das die Umsätze in den letzten zwölf Monaten transparent auflistet, zeigt das: Im März und April, als die Krise gerade begann und ihre Hochphase hatte, schlagen die Balken weit in die Höhe. Etwas mehr als 27000 Euro Umsatz generierte der Dorfladen im Frühling. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind das jeweils rund 27 Prozent mehr. „Vom Lockdown an war hier die Hölle los“, sagt Almuth Keitel vom Vorstand.

Obst und Gemüse waren zur Mittagszeit bereits vergriffen

Seit der Gründungszeit kennen Keitel und Hoß die Entwicklung des Dorfladens. Dass Produkte aber mal ausverkauft waren, es nicht nur wie in anderen, größeren Supermärkten kein Toilettenpapier, Hefe oder Mehl mehr gab, sondern auch keine Lebensmittel, hätten sie in all dieser Zeit nicht erlebt. „Obst und Gemüse waren meist zur Mittagszeit schon weg“, sagt Keitel. Im Schnitt seien täglich 100 Kunden zum Einkaufen gekommen, lange Schlangen hätten sich vor der Ladentür gebildet und der Lieferdienst sei weitaus stärker nachgefragt gewesen als sonst. „Wir haben ältere Kunden beliefert, die ihr Haus nicht verlassen wollten, aber zum Beispiel auch eine fünfköpfige Familie, die in Quarantäne war und ihren kompletten Bedarf über uns gedeckt hat“, sagt Keitel.

Der Tailfinger Dorfladen ist mit seinen 75 Quadratmetern zwar weitaus kleiner als Lidl oder Edeka in den zwei anderen Gäufeldener Teilorten. Dennoch preist ihn Almuth Keitel als Vollsortimenter: Joghurt, Käse aus der örtlichen Käserei, Fleisch vom Metzger aus Reusten, Nudeln aus Bondorf und sechs Kaffeesorten, „die alle Intensitäten von schwach bis stark abdecken“, fänden sich im Regal.

Doch erst in der Krise sei der Dorfladen wieder in das Bewusstsein der Tailfinger gerückt, meint Keitel. „Noch nie war der Dorfladen so wertvoll wie heute“, sagt sie. Plötzlich hätten viele Menschen gemerkt, wie wichtig eine Nahversorgung eigentlich sei. Für gewöhnlich, so Keitel, kaufen die Tailfinger, die meist außerhalb arbeiten, auf der Heimfahrt auswärts ein. Da in der Corona-Krise für viele Homeoffice anstand, sei der Gang zum Dorfladen für die Einwohner aber naheliegender gewesen. Außerdem spielte für Kunden auch der soziale Aspekt eine Rolle. „Man konnte Leute treffen, die man länger nicht mehr gesehen hatte“, sagt Sandra Hätinger. Für die Stammkundin aus Tailfingen spielte die persönliche Note des Dorfladens in Zeiten des Lockdowns eine besondere Rolle.

Die Frage ist, ob sich der Andrang nach den Lockerungen auch weiterhin so hält. Da allmählich wieder so etwas wie Normalität eingekehrt ist, könnte sich auch die alte Gewohnheit wieder einstellen, lieber auf dem Heimweg von der Arbeit anderswo einzukaufen. Zumindest das Säulendiagramm an der Eingangstür deutet für die Monate Mai und Juni einen Rückgang des Umsatzes an, der mit rund 23000 beziehungsweise 21000 Euro wieder knapp über der Mindestumsatzgrenze liegt – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind das aber immer noch 2,2 und 5,5 Prozent mehr.

Zum Teil würden sich die Besucherzahlen noch halten, sagt Almuth Keitel. Grundsätzlich ist sie davon überzeugt, dass bei den Einwohnern eine neue „Wertschätzung für die tolle Versorgung vor Ort“ entstanden ist. „Es wäre schön, wenn sich der Schwung weiterhin hält“, sagt Aufsichtsratsvorsitzender Werner Hoß. Dies auch vor dem Hintergrund hofft, gegen einem Discounter vor Ort bestehen zu können – – sollte dieser denn Wirklichkeit werden: „Wir haben in unserem Sortiment ja ganz unterschiedliche Qualitäten“, sagt Almuth Keitel. Und auch Werner Hoß hofft, dass der Laden sein Publikum halten kann (siehe dazu Artikel „Norma wirft ein Auge auf Tailfingen“).

Autor

Berkan Cakir

30.6.2019 Positive Trendwende im Tailfinger Dorfladen - Kreiszeitung Böblingen

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28.6.2019 Finanzielle Punktlandung geschafft - Gäubote

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06.06.2019 Informationen zum Lieferservice

Informationen zum Lieferservice

04.06.2019 - Mitmach-Aktion zur Vermeidung von Plastiktüten

Neu: für Obst, Salat und Gemüse gibt es jetzt im Dorfladen waschbare Netze zum günstigen Preis, die Sie immer wieder mitbringen und verwenden können.

Wenn Sie immer einen Vorrat von Netzen, Stoffbeuteln oder Ihren Korb mitbringen, werden Sie eine Menge unerwünschten Verpackungsmüll einsparen.


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Dorfladen Tailfingen eG

Mit unserem Sortiment wollen wir die Grundversorgung der Tailfinger Bevölkerung mit qualitativ guten Lebensmitteln gewährleisten. Unsere Umfragen haben ergeben, dass viele Tailfinger/innen besonderen Wert auf regionale und Bio-Produkte legen.

Öffnungszeiten

Mo-Fr: 07:00 Uhr – 12:30 Uhr
Mo, Do, Fr: 15:00 Uhr – 18:30 Uhr
Di + Mi: nachmittags geschlossen
Sa: 07:00 Uhr – 12:30 Uhr

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